Working Equitation besteht aus vier Prüfungen, die zusammen zeigen, wie vielseitig und gut ausgebildet ein Pferd im Alltag der traditionellen Arbeitsreiterei sein muss. Die Disziplinen sind die Dressur, der Stiltrail, der Speedtrail und die Rinderarbeit. In der Dressur zeigen Pferd und Reiter eine harmonische, präzise Aufgabe mit feinen Hilfen. Im Stiltrail wird ein Hindernisparcours ruhig und sauber geritten, wobei Kontrolle und Geschicklichkeit im Vordergrund stehen. Der Speedtrail nutzt denselben Parcours, wird aber auf Zeit geritten und verlangt schnelle, dennoch korrekte Ausführung. Die Rinderarbeit ist die ursprünglichste Prüfung: Hier muss ein bestimmtes Rind aus der Herde getrennt werden, was Mut, Wendigkeit und echte Teamarbeit zwischen Pferd und Reiter zeigt.
Typische Pferderasse für diese Disziplin sind Lusitanos.
Grosse Workingequitation Prüfungen finden in Avanches, Dielsdorf, Fehraltorf, Bubikon und in Bern organisiert.
Schweizer Vertrettern für WE sind Carène Riedo, Frauke Matter, Katja Weis und Tirile Tuchschmid Monnier.
Um bei einem Working‑Equitation‑Turnier starten zu dürfen, braucht man zuerst eine passende Grundausbildung und ein Pferd, das sicher und kontrolliert geritten werden kann. Die meisten Turniere verlangen mindestens ein Brevet oder eine vergleichbare Grundqualifikation. Danach meldet man sich über den zuständigen Verband oder den Veranstalter für eine Prüfung an. Working Equitation besteht aus vier Teilen: Dressur, Stiltrail, Speedtrail und optional Rinderarbeit. Je nach Turnier kann man in verschiedenen Leistungsklassen starten – von Einsteiger bis Fortgeschritten.