Kriegsneurose im Ersten Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg (1914-1918) brachte extreme Bedingungen mit sich. Die ständige Todesangst und das tagelange Trommelfeuer waren eine enorme psychische Belastung für die Soldaten.

Viele Soldaten entwickelten dadurch eine "Kriegsneurose" (heute bekannt als Posttraumatische Belastungsstörung / PTBS). Ein bekanntes Symptom war das unkontrollierbare "Kriegszittern".

Ungefähr 24 Prozent der betroffenen Soldaten wurden mit der sogenannten Kaufmann-Kur behandelt. Dabei wurden ihnen schmerzhafte Stromschläge verabreicht, um die Symptome durch Schmerz zu "vertreiben".


Wissens-Check

Hast du den Text aufmerksam gelesen? Teste dein Wissen!